Frau mit Megafon

Digitale Mitgliederzeitschrift

Vor dem Hintergrund steigender Materialkosten und einer neuen Generation an Mitgliedern, die sich selbst als „digital natives“ sehen, werden in fast allen Verbänden immer häufiger die Rufe nach einer digitalen Fassung des aktuell wichtigsten Sprachrohrs zur internen Kommunikation vernommen. Aus diesem Grund möchten wir uns in diesem Blogartikel mit exakt dieser digitalen Mitgliedszeitschrift genauer befassen!

Status quo: Mitgliederzeitschrift als PDF

Mitgliedszeitschriften finden sich bereits seit ein paar Jahren in digitaler Form auf den Websites von Verbandsorganisationen wieder. Bisher waren sie jedoch in den allermeisten Fällen lediglich als PDF verfügbar. Entweder wurden Sie als Download oder im besseren Fall in Form einer Blätter-PDF zum Onlinelesen angeboten. Bei dieser Variante handelt es sich um das Hochladen der für den Druck optimierten PDF-Datei. Der Vorteil ist dabei klar der sehr geringe technische und zeitliche Aufwand, der neben der Erstellung der Druck-PDF entsteht. Aus unserer Sicht überwiegen die Nachteile jedoch stark.

Zum einen ist das Druckformat DIN A4 nur mit einer geringen Anzahl der aktuellen Endgeräte kompatibel. Das führt dazu, dass die Datei zum Beispiel auf einem Smartphone lediglich mit viel zoomen und schieben auf dem Bildschirm lesbar wird. Das stört den Lesefluss und das Nutzungserlebnis. Ebenso bleibt die Reichweite zu für den Verband relevante Themen ungenutzt, weil Suchmaschinen PDF-Dateien nicht lesen und diese Artikel daher nur sehr beschränkt in ihren Ergebnissen aufführen. Recherche beginnt heutzutage meistens online, wodurch die ausgearbeiteten Meinungen und Texte des Verbandes online ins Leere laufen und fälschlicherweise keine Beachtung finden.

„Digitale Mitgliederzeitschrift“ heute

Wir merken also, dass die Zeit, in der PDF-Dokumente ins Web gestellt und als Alternative angeboten werden, längst vorbei sind. Doch welcher Ansatz für das digitale Äquivalent des weiterhin bedeutenden Magazins wird heute verfolgt und ist Stand der Entwicklung? Die Antwort lautet: Verbandszeitschrift auf Artikel-/HTML-Basis!

Bei dieser Form des Online-Magazins werden alle gewünschten Artikel entweder auf der Website des Verbandes oder einer dafür eigens eingerichteten Landingpage neu gesetzt und, ähnlich wie in der gedruckten Zeitschrift, übersichtlich zusammengestellt. Bildmaterial kann genau wie Videos oder Audioinhalte direkt zwischen die Absätze des Artikels gestellt werden. Das unterstützt die Aussagekraft des Textes, liefert Abwechslung und sorgt so für mehr Relevanz im Netz.

An interessanten Stellen können Verlinkungen zur eigenen Website gesetzt werden oder zu weiteren Informationen externer Seiten führen. So kann beispielsweise bei einem Fremdwort die Verlinkung zum Duden dabei unterstützen, Sachverhalte noch besser zu verstehen oder ein zum Thema passender Artikel auf der eigenen Seite beworben werden.

Speichern und Durchsuchen

Bereits bei dem Online-Magazin als PDF waren die dauerhafte Archivierung und Bereitstellung aller vergangenen Zeitschriften ein großes Plus. Um einen bestimmten Artikel oder ein Schlagwort in einer Zeitschrift wiederzufinden, war es notwendig das genaue Jahr und den Monat der Erscheinung zu kennen. War dieses nicht bekannt, musste Ausgabe für Ausgabe nach dem Artikel oder dem Schlagwort durchsucht werden. Gerade vor Mitgliedern, die neu im Verband sind und sich zu bestimmten Themen informieren wollen, ist das ein verlorener Kampf. Zu schnell werden die Themen auf anderen Seiten und in ggf. schlechterer Qualität über die großen Suchmaschinen gefunden.

Erscheint ein digitales Magazin auf Artikel-/HTML-Basis, so gibt es neben einer Volltextsuche für alle bereitstehenden Daten auch ein großes Schlagwortverzeichnis. Das ermöglicht es den Nutzenden, mit nur einem Klick alle passenden Artikel für verschiedene Schlagwörter wie beispielsweise „Inklusion“ oder „Ruhestand“ zu finden. Das ist ein wirklich großer Vorteil!

Von Google & anderen Suchmaschinen gefunden werden

Ähnlich wie jemand, der auf der Suche nach Inhalten ist, verhalten sich auch die großen Suchmaschinen. Sie sammeln Daten, Stichworte, Links und viele weitere Informationen auf jeder Seite, die dann in Ihrem Index zu den jeweiligen Schlagworten abgelegt werden. Sobald eine neue Anfrage bei einer Suchmaschine zu einem beliebigen Themenbereich eingeht, werden nun auch die Artikel der Verbandszeitschrift angezeigt und verlinkt. Die deutlich erhöhte Sichtbarkeit dient anschließend nicht nur einer gesteigerten Relevanz in der Presse – denn auch Journalisten und Journalistinnen suchen als erstes online –, sondern lockt auch neue Mitglieder an. Einmal auf der Seite erhalten Sie nämlich neben der gesuchten Information auch einen Einblick in die weiteren Aktivitäten und die Vorteile Ihres Verbandes. Erhöhter Traffic auf der Seite schafft somit ebenfalls Sichtbarkeit und Relevanz nach außen.

Zusammenfassung

Die Zeiten, in denen es ausreichte, eine PDF-Datei der Druckdaten als digitale Verbandszeitschrift online zu stellen, sind endgültig vorbei. Heutzutage ist es zu wichtig, auch online größtmögliche Kompetenz zu zeigen. Deshalb sollten Sie nicht auf die Vorteile Zeitschrift auf Artikel-/HTML-Basis verzichten! 

Unsere Empfehlung lautet daher: Schaffen Sie sich einen relevanten Auftritt Ihrer hochwertigen Inhalte in der digitalen Welt.

Beispiel „digitale Zeitschrift“

Ein passendes Beispiel für die Umsetzung einer digitalen Zeitschrift finden Sie unter www.natuerlich-hamm.de. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Foto: AdobeStock_271110683-scaled.jpeg

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