Quo vadis – Verbandskommunikation 4.1

Das Kommunikationsverhalten von uns allen verändert sich kontinuierlich. Damit Ihr Verband auch in Zukunft die gewünschten Zielgruppen erreicht, muss sich dessen Kommunikation kontinuierlich weiter entwickeln. Welche grundlegenden Trends gilt es dabei zu beachten? Wie wirken sich diese auf die verschiedenen Kommunikationskanäle aus?

Das Kommunikationsverhalten von uns allen verändert sich kontinuierlich, nicht nur bei der jungen Generation. Das ist weder gut noch schlecht, sondern einfach eine Tatsache, mit der sich auch Verbandsorganisationen auseinandersetzen sollten, wenn Sie auch in Zukunft ihre Zielgruppen erreichen wollen. Verbandskommunikation muss digitaler werden, weil Ihre Zielgruppen digitaler werden. Sind die vergangenen Jahre noch stark von der Verfügbarkeit technischer Kapazitäten geprägt worden, ist dies heute kaum noch ein Thema. Flächendeckend nutzbare Endgeräte und hohe Netzgeschwindigkeiten machen digitale Inhalte und deren Nutzer nahezu permanent erreichbar. Für eine zukunftsorientierte Verbandskommunikation gilt es daher folgende Trends zu beachten:

Verbandskommunikation wird vernetzter!

Voneinander getrennt agierende Kommunikationskanäle (Print-Magazin, Website, Social-Media, App,…) werden mehr und mehr vernetzt, nicht nur verbunden. Das wirkt sich sowohl auf die redaktionelle Arbeit, als auch auf die Organisation der Daten aus. Zuerst kommt das Thema, dann erst der Kanal! Bislang mehr oder weniger getrennt agierende Redaktionen (Print – Digital) wachsen zusammen. In so genannten „Newsrooms“ – zusammengesetzt aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Print, Digital, Öffentlichkeitsarbeit und Verbandsleitung – werden Themen gesetzt und zielgruppenspezifisch für die unterschiedlichen Kommunikationskanäle aufbereitet und für die Suchmaschinen optimiert (SEO). Die dabei enstehenden Texte, Bilder, Videos usw. sammelt eine neutralen Datenbank (Verbands-Cloud) und schickt diese nach einem Redaktionsplan in die entsprechenden Kanäle. Ein Szenario, das auch für klein und mittelständiges Verbände darstellbar ist.

Verbandskommunikation wird bewegter!

Die Bedeutung von Video- und Audioformaten nimmt auch in der Kommunikation von Verbänden kontinuierlich zu. YouTube ist mittlerweile die die zweit größte Suchmaschine nach Google. Wenn ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, gilt das in gleichem Maße auch für das Verhältnis zwischen Bildern und Video’s. Nutzen Sie dieses Potenzial für Ihren Verband durch Video-Clips von Expertengesprächen, Statements der Verbandsleitung, Interviews usw. Auch Podcast’s erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Die Zugriffszahlen auf Ihre Website und Social-Media-Kanäle werden es Ihnen danken.

Verbandskommunikation wird mobiler!

Lt. einer Bitkom-Untersuchung aus 2020 können sich 80 % der Menschen in Deutschland ein Leben ohne Smartphone nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt vorstellen. Ein Großteil der Bevölkerung greift in den ersten 30 min nach dem Aufstehen zu seinem Handy und bringt sich auf den neuesten Stand. Im privaten Umfeld ist das Smartphone mittlerweile das zentrale Kommunikationsmittel um sich auszutauschen und zu informieren, dabei werden wir durch eine Vielzahl von kleinen Software-Tools, den Apps unterstützt. PC und Laptop prägen eher die Arbeitsumgebung.

Gerade für die interne Kommunikation zwischen Verband und Mitglied, bzw. zwischen den Funktionsträgern erhält daher das Smartphone eine wachsende Bedeutung. So kann z. B. mit Hilfe der Push-Funktion einer Verbands-App direkt über Neuigkeiten informiert werden. Nach einmaliger Autorisierung können die Mitglieder auf exklusive Vorteile einer Verbandsmitgliedschaft (Infomaterial, Fortbildung, Beratung, Nutzergruppen,…) direkt zugreifen. Eine repräsentative Umfrage unter den Mitgliedern, die für die politische Arbeit genutzt werden kann, ist nur einen Klick weit entfernt. Durch die zusätzlichen Aufbereitung Ihrer Verbandszeitschrift als e-Paper in Artikel-Form, wird diese auch auf dem Smartphone gut lesbar und kann kontinuierlich durch aktuelle Meldungen ergänzt werden. Der Nutzen einer Verbandsmitgliedschaft liegt im wahrsten Sinne auf der Hand.

Verbandskommunikation bleibt persönlich!

Natürlich ist der persönliche Kontakt zu und zwischen den Mitgliedern durch nichts zu ersetzen. Präsenz-Veranstaltungen und -Schulungen, persönliche Beratungsgespräche oder der Verbands-Stammtisch sind immer die erste Wahl, denn das Image einer Organisation wird ganz wesentlich durch deren Personen und Persönlichkeiten geprägt. Mit zunehmender Größe der Organisation wird der direkte Kontakt jedoch schwieriger und die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell er komplett abgeschnitten sein kann.

Digitale Kommunikationskanäle können uns dabei unterstützen diese Lücke zu füllen. Dabei hat uns die Corona-Pandemie einen ersten Eindruck von den Potenzialen gegeben: Video-Konferenzen oder Hybrid-Veranstaltungen, können den persönlichen Kontakt nicht ersetzen, jedoch aufrecht erhalten. Durch den geschickten Einsatz von Social-Media-Kanälen kann die Verbandsleitung eine emotionale Bindung zu den Mitgliedern aufbauen, ohne die eigene Privatsphäre zu stark zu offenbaren. Sinnvoll eingesetzte Chat-Rooms stellen den Austausch sicher, ohne dass Sie ständig erreichbar sein müssen.

Natürlich können und müssen Sie nicht jedem Trend sofort folgen. Sie sollten diese jedoch im Blick behalten, wenn es darum geht, wie Sie auch in Zukunft Ihre Zielgruppe erreichen wollen. Nutzen Sie die Stärken Ihrer bestehenden Kommunikaitonskanäle und ergänzen Sie diese sinnvoll mit den digitalen Potenzialen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, ein individuelles Kommunikation-Konzept für Ihren Verband zu entwickeln und umzusetzen.

Wenn Sie wissen wollen wie, besuchen Sie einfach mein nächstes Webinar in der WilkeAKADEMIE „Quo vadis – Verbandskommunikation 4.1“. (09.11.2021, 14.30-16.30 Uhr & 8.12.2021, 16.00 – 18.00 Uhr).Hier erfahren Sie, wie sich die zuvor genannten Trends auf Ihre Verbandszeitschrift, Website, Social-Media-Kanäle usw. auswirken. Einfach anmelden. Ich freue mich auf Sie!

„Einfach mal
ins Gespräch
kommen.“

Schreiben Sie mir gerne, was Sie aktuell beschäftigt, und lassen Sie uns darüber ganz unverbindlich sprechen. Damit Sie bald wieder mehr Zeit für das Wesentliche haben.

Andreas Wilke
Andreas Wilke
Geschäftsführer
a.wilke@einfach-wilke.de
Telefon: 02385/46290-0




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